Name: Odo vom Rosenberg zu Löwenau

Rang und Kurzbeschreibung:

Komtur

Ist Gründer der Freyen Templer Septentrio und seitdem Komtur

Biografie:

Ich erblickte am 15. Juno im Jahre des Herrn 1185, als 2. Sohn von Baron Friedrich vom Rosenberg zu Löwenau und seiner Gattin, Brunhilde in Antiochia das Licht der Welt.
Mein Vater kam damals mit einem kleineren Kontingent 1178 mit dem Schiff aus Medina nach Antiochia, um die Kreuzfahrer im Kampf gegen die Ungläubigen zu unterstützen.
Dort, in Antiochia lernte Er wenig später meine Mutter kennen und beide ehelichten 2 Jahre später.
1 Jahr später wurde mein Bruder Heinrich geboren.
Als Saladins Truppen 1187 Tiberias bedrohten, wurde mein Vater mit einem Kontingent von Rittern und Fußsoldaten nach Akkon abkommandiert, um das Hauptheer des Königs von Jerusalem, Guido von Lusignan zu unterstützen, wir verblieben in Antiochia.
Bei der Schlacht an den Hörnern von Hattin, verlor ich meinen Vater.
Meine Mutter zerbrach an dem Tode unseres Vaters, Sie folgte Ihm 3 Jahre später.
Im Alter von 5 Jahren kam ich in die Obhut des Templerordens, ebenso wie mein 9 jähriger Bruder Heinrich.
Wir wurden von Ihnen gottesfürchtig erzogen, lernten, das Wort Gottes zu lesen und auch schreiben, wir lernten den Umgang mit den Waffen, aber auch, wie das wichtigste eines Ritters, sein Pferd und seine Rüstung zu pflegen ist.
So war ich viele Jahre Knappe und Sergeant bei den Tempelrittern, ehe ich selber in den Ritterstand erhoben wurde.

Kontakt:

odo@freye-templer-septentrio.de

Odo vom Rosenberg zu Löwenau

Name: Renè von der Horneburg

Rang und Kurzbeschreibung:

emeritierter stellvertretener Komtur - Ehrenmitglied

Ist Mitgründer der Freyen Templer Septentrio und war seitdem Komtur. Seit Anno 2012 im Jahre des Herren gab er sein Amt bei einer Vollversammlung an den ehrenwerten Ritter Dietrich von Gümmer ab

Biografie:

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Renè von der Horneburg

Name: Ottomar August Wilhelm vom Berg

Rang und Kurzbeschreibung:

Erster Ritter des Deutschen Ordens & Waffenmeister bei den Freyen Templern Septentrio.

Voll gerüsteter und aktiver Kämpfer. Ersteller des "Codex Septentrio". Hält außerdem die Ordensschneiderei inne.

Biografie:

Ritterbruder Ottomar Wilhelm vom Berg
Ottomar erblickte das Licht der Welt anno domini 1195. Er war der zweitgeborene Sohn von Baron Wilhelm Ottomar vom Berg und Heidrun de Chargé. Die Baronie seines Vaters lag im Brandenburgischen und sollte nach dem Tod des Vaters dem älteren Bruder Ottomars zufallen, August Wilhelm vom Berg. Die Besitztümer seines Vaters waren allerdings weitgehend ausgeblutet und verschuldet, aufgrund des langen Bürgerkrieges, den die Staufer mit den Welfen ausgefochten hatten. Als zweitgeborenen war Ottomar daher zu seinem ausgesprochenen Unmut eine kirchliche Laufbahn zugedacht worden, wogegen er sich gleichermaßen vehement wie erfolglos zur Wehr setzte.
Nachdem er in Köln in einem für seine Anrüchigkeit stadtbekannten Wirtshaus mit einigen Söldnern aneinandergeriet, die ihn (vermutlich zu Recht) des Falschspiels bezichtigten, landete er einstweilen im Gefängnis der Stadtwache. Sein Vater sah mittlerweile ein, dass sich sein Zweitgeborener wohl keinesfalls für ein geistliches Amt eignen würde. Er war daher froh, dass ein Komtur des -im Aufstreben begriffenen- Deutschen Ordens an ihn herantrat und ihm anbot, dass von einer Bestrafung seines Sohnes abgesehen würde, wenn sich dieser dem Orden als Ritterbruder anschließen würde. Für Ausstattung und Ausbildung würde dann gesorgt werden.
Allerdings musste der Komtur schnell feststellen, dass die weltlichen Verlockungen des Abendlandes ein stetiges Problem für die Disziplin seines neuen Ordensritters darstellten, weswegen er ihn auf schnellsten Wege ins Heilige Land schickte, wo er bei der Gründung des neuen Ordenssitzes in Outremèr –der Festung Montfort- mitwirken sollte, um sich dann der dortigen Garnison anzuschließen.

Kontakt:

ottomar@freye-templer-septentrio.de

Ottomar August Wilhelm vom Berg

Name: Mark von Beckum, auch genannt "Sine Habere"

Rang und Kurzbeschreibung:

Sergeant

Voll gerüsteter und aktiver Kämpfer. Er hat mehr Löcher im Gewand als Brakteaten in der Katze.

Biografie:

Sergeantenbruder Mark von Beckum geboren um das Jahr 1195 in Bekehem als Sohn der Ortswache. Seine Mutter Helene starb im Kindbett und als sein Vater Bernhard im Kampf gegen eine Horde unmoralischer und Gottloser Bandieten fiel wurde er von Ortsansässigen Benediktinern, sowie der Ortswache erzogen. Dort lernte er Lesen und Schreiben, sowie waffentechnische Fertigkeiten. 1216 wohnte er einem Aufruf zu den Kreuzzügen bei, der etwa 21 Jahre jungen Mann ließ sich von den Reden hinreißen, er nahm das Kreuz und zog mit einigen Freunden erst nach Köln, dort schlossen sie sich den Bischof Thomas Oliver an, der über Marseille in Richtung Damiette einschiffte. Bei einem Zwischenhalt im Outremer sah er wie ein völlig heruntergekommener Tempelritter seine Nahrungsration einen Bettler schenkte. Dies war wohl der Moment wo ihm klar wurde dass er der Armen Ritterschaft Christi dienen will.

Kontakt:

mark@freye-templer-septentrio.de

Mark von Beckum

Name: Jeremy von der Marktschaft zu Baruth, auch genannt "Sine Maxima"

Rang und Kurzbeschreibung:

Sergeant

Voll gerüsteter und aktiver Kämpfer. Hat einen ausgeprägten Hang Dinge zu besitzen, die in Anbetracht seiner Körpergröße übertrieben Ausschauen.

Biografie:

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Kontakt:

jeremy@freye-templer-septentrio.de

Jeremy von der Marktschaft zu Baruth

Name: Ingolf von Hohensyburg, auch genannt "Sine Denti"

Rang und Kurzbeschreibung:

Ritter

Gehört der kämpfenden Fraktion an und ist auf dem Schlachtfeld unser geistlicher Beistand

Biografie:

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Kontakt:

ingolf@freye-templer-septentrio.de

Ingolf von Hohensyburg

Name: Gerrit

Rang und Kurzbeschreibung:

Knappe

Kümmert sich um die Jugend bei uns im Lager und die Ausrüstung. Gerüchten zufolge soll er während der Kreuzzüge von einem Arab ein Elexier getrunken haben welches ihn in unermessliche Größe wachsen lässt.

Biografie:

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Gerrit

Name: Dietrich von Gümmer

Rang und Kurzbeschreibung:

stellvertretener Komtur

Aktiver Kämpfer.

Biografie:

Dietrich von Gümmer
Geboren wurde ich anno domini 1192. Ich wuchs als dritter Sohn von Heinemund von Gümmer, der mit der Aufsicht und Verwaltung des dortigen Lehens zu Hannover unter dem Gottgewählten Konrad 1. zu Hannover, betreut war.
Ich wuchs unter strenger Aufsicht meines Vaters auf und wurde von dem örtlichen Priester unterrichtet. Dieser Unterricht erstreckte sich von den Tischsitten bis zum gerechten Glauben, Lesen, Schreiben und das Studium heiliger Schriften.
Meinen Pagendienst zur Vorbereitung auf meine Knappschaft erfüllte ich als Messdiener und Helfer in der Kirche und nah gelegenen Klostern. Dies war etwas ungewöhnlich, doch ich war schon damals sehr von einem starken Glauben erfüllt.
Mit ca 14 Jahren ging ich bei einem befreundeten Herren und Ritter meines Vaters in die Knappschaft. Ich erlernte den Umgang mit Schwert und Lanze sowie die Kunst des Dichtens und der Heraldik.
Im Alter von 21 Jahren wurde mir die Ehre zu Teil, in den Bund der Ritter aufgenommen zu werden.
Nach einem Jahr verstarb mein Vater im Winter und ich verließ den Ort, den ich Heim nannte, um mir einen Namen zu machen.Allerdings tat ich dies nicht aus freien Stücken. Als drittgeborener ist die Aussicht auf ein gesichertes Leben gering, und ich wollte meinen Brüdern, die die Lehen gemeinsam verwalten, nicht zur Last fallen.
So zog ich in die Welt und entdeckte vieles. Manches war gut, manches weniger. Ich verweilte oft an Klöstern und Kirchen, zum Teil für Monate. Ich lernte viel und stärkte meinen Glauben.
Eines Tages sprach mich ein Ritter an, er war in weiß gewandet. Auf seinem Wappenrock prangte ein rotes Kreuz. Er stellte sich als Ingolf von Hohensyburg vor und sagte: "Ihr seid mir schon eine Weile aufgefallen. Mir ist nicht entgangen, dass ihr ein frommer Mensch seid." Dieses bejahte ich, darauf stellte er mich auf die Probe. Er befragte mich über Gottes Wort und Christi Taten. Ich beantwortete alles mit Zitaten aus der Heiligen Schrift oder frei. Seine Augen leuchteten vor Freude. Er teilte mir mit, das der Herr einen Plan für jeden Menschen habe, und meiner sei besonders. Er fragte mich, ob ich den Ordo Pauperorum Commilitonum Christi Templique Salominici kenne. Ich bejahte und er riet mir, am nächsten Tag mich in der nahe gelegenen Komturei zu melden.
Am besagten Tag ritt ich mit erfreutem Herzen, aber nervös durch die Tore der Komturei, wo mich der Ritter im Hof erwartete. Er erzählte mir über die Templer, ihre Mission auf Erden und ihre Bestimmung, ich sog dies alles in mich auf. Auch von den Entbehrungen und den Regeln des Ordens sprach er. Er erzählte mir von einem baldigen weiteren Kreuzzug und das der Orden Männer suche, die im Glauben stark und mit dem Schwert geübt waren, wie ich es bin. Er gab mir zwei Tage Bedenkzeit und führte mich zu einer Zelle, in der ich über das gesagte meditieren und zu Gott sprechen konnte. Nach einem Tag ging ich zu ihm und sagte, das es mir bestimmt war, ein Templer zu werden, um für Gott und die Schwachen mit Wort und Schwert zu kämpfen.
So trat ich dem heilgen Bund der Templer bei.
In diesem bin ich bis zum heutigen Tag. Auf dem Weg ins Heilige Land.....

Dietrich von Gümmer

Name: Nico

Rang und Kurzbeschreibung:

Ritter

aktiver Kämpfer

Biografie:

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Nico

Name: Maja von Hannover

Rang und Kurzbeschreibung:

Schutzbefohlene

Biografie:

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Maya von Hannover

Name: Marcel

Rang und Kurzbeschreibung:

Sergenat

Kämpfer in Ausbildung

Biografie:

Mein Name ist Marcel, geboren bin ich vor dem Winter des Jahres 1205, als Sohn eines englischen Musikers und einer Einheimischen in Akkon. Mein Vater war im Zuge König Richards I. gereist. Nun ja, er versprach sich viel durch die Gesellschaft die mit dem König reiste, hatte aber keinen Erfolg als Musiker. Er wurde mehr oder weniger freiwillig in den Dienst des Königs gezogen und fand sich bald im Kriege wieder. Er war kein besonderer Kämpfer, zeichnete sich allerdings durch einen regen Verstand aus. Er schaffte es sich aus den bittersten Kämpfen rauszuhalten und fand eine feste Position bei der Reserve aus Bogenschützen. Den Umgang mit Pfeil und Bogen, erzählte er mir einmal, lernte er als Kind bei seinem Onkel, in der Nähe von Derby. In Akkon, wo er seine Tätigkeit als Musiker wieder aufnahm, traf er meine Mutter. Sie verlobten sich, heirateten und Gründeten einen kleinen Haushalt außerhalb von Akkon. Mein Vater fand in den örtlichen Tavernen und auch bei dem niederen Landadel Beschäftigung, so lebten wir nicht schlecht. Ich war einige Male mit meinem Vater nach Akkon in die Taverne gegangen, wo er häufig für einen Ritter sang, auch Engländer, soweit ich es beurteilen kann. 1216 dann verließ er uns. Viel hinterließ er mir nicht. Aber er brachte mir die Musik nahe und auch den Umgang mit Pfeil und Bogen. Ich weiß bis heute weder wohin er gegangen ist, noch warum. Einen Winter darauf wurde meine Mutter ermordet. Soldaten waren auf der Durchreise und legten Hand an jeden der sich nicht wehren konnte. Ich entkam. Später als ich auf unseren Hof zurückkehrte, fand ich nichts. Ich kam für eine Weile bei Verwandten meiner Mutter unter, doch noch im selben Jahr schloss ich mich den aus Akkon ziehenden Templern an. Einige von ihnen kannte ich, und so manchen Abend baten sie mich um Lied. Sie nahmen mich mit und unter ihnen erlernte ich ein Schwert zu halten und im Kampfe zu stehen, statt zu laufen. Ich erlebe nun meinen 18. Winter. Ich habe weder große Waffentaten vollbracht, noch viel gesehen in meinem Leben. Wohin es mich führt? Dahin, wo ich zu essen und vor allem ein warmes Feuer kriege.

Marcel

Name: Katharina von Suderburg

Rang und Kurzbeschreibung:

Schutzbefohlene - Edeldame und Gönnerin der Orden

Biografie:

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Katharina von Suderburg

Name: Michael zu Hildesia

Rang und Kurzbeschreibung:

Ritter

aktiver und Vollgerüsteter Kämpfer

Biografie:

Geboren wurde ich 1190 anno Domini im Bistum Hildesheim.

Mein Vater war der Herr Konrad von Querfurt. Dieser war oft im Bistum Hildesheim und im Reiche unterwegs. Ich war auch nicht sein einziges Kind, aber wäre er kein Herr würde man mich einen Bastard nennen.

Aber Gottes Wege sind unergründlich und so wurde mein Vater 1194 Bischoff von Hildesheim, was wiederum dazu führte das ich eine strenge Ausbildung bekam und schon früh mit dem Mönchtum in Berührung kam. Leider lag Hildesheim am berühmten Hellweg und so kam ich auch mit allerlei Folk in Berührung, was nicht immer zum Vorteil war und ein schlechtes Bild auf den Bischof warf. So wurde ich im alter von 8 Jahren auch in den ritterlichen Tugenden gelehrt was mir manche Strafen einbrachte. Mit 9 Jahren kannte ich den tiefen Keller der Domburg nur zu gut.

1199 verließ uns mein Vater und wurde Bischoff von Würzburg und Reichskanzler.

Ich war somit wieder frei in Hildesheim unterwegs, allerdings fehlte mir nun die schützende Hand meines Vaters und ich geriet auf eine schiefe Bahn. 1202 starb der Herr von Querfurt und das brachte mich zum nachdenken. Ich wollte es meinem „Gott habe ihn selig“ Vater gleich tun und Gottes Worten folgen. Nur wie sollte man es als Bastard tun?!?

Da war es von Vorteil das mein Vater ein Herr war und im Reiche bekannt, so kam es dazu das ich zum Ritter geschlagen wurde in der Domburg zu Hildesheim und den reisenden Templern mitgegeben wurde. Sie meinten dort könnte ich dem Herrn besser dienen. Ich glaube einfach die Leute vom Dom wollten mich loswerden...

Na ja was soll’s so kam ich nach Süplingburg, einer kleinen Wasserburg zwischen der Kaiserstadt Luther am Elm und Braunschweig. Leider war auch das zu nah am Leben, und da die Lage im Outremer immer noch brisant war wurde ich schnellstens mit einigen Brüdern dort hin gesandt. Wobei wir später glaubten es sei mehr zum Wohle der Komthurei uns dort hin gesandt zu haben...

So bin ich nun im heiligen Land... Gott will es!

Michael zu Hildesia

Name: Sonja

Rang und Kurzbeschreibung:

Schutzbefohlene

Biografie:

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Sonja

Name: Sophia

Rang und Kurzbeschreibung:

Schutzbefohlene

Biografie:

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Kontakt:

sophia@freye-templer-septentrio.de

Sophia

Name: Bruno von Braunschweig

Rang und Kurzbeschreibung:

Biografie:

geboren 1172

Als 2ter Sohn des Handelnden Landadligen Heinrich von Braunschweig unter der Welfischen Herrschaft Heinrich des Löwen gebohren. Mit 26 Jahren wärend des Königlichen "streits" Phillips und Otto IV. (1198) in dem Bereich zwischen Lüneburg und Schwerin Handel treiben anzufinden. (treue zu Otto)

1208 erster Kontakt zu Rittern des Deutschen Ordens in Schwerin und zu Eleonore von Schwerin
1212 Hochzeit mit Eleonore von Schwerin, Übertragung der Handelsvollmachten an Eleonore
1215 Friedrich II. zu Diensten, Kontakt zum Orden
1217 Kreuzzugteilnahme der Söldnergruppe
1218 Plünderung in Ägypten, warten auf Friedrich II.
1221 zurück im Staufferreich (Herzogtum Sachsen)

Bruno

Name: Eleonore von Schwerin

Rang und Kurzbeschreibung:

Biografie:

geboren 09.12.1186

Als 2te Tochter des Schweriner Braumeisters Graf Otto zu Schwerin geboren. In den folgenden Jahren unter strenger Hand der Mutter in Haushaltsführung unterwiesen und des Vaters Gewerk erlernt.

1208 nach durch zechter Nacht von Otto von Schwerin und Heinrich von Braunschweig, dem 2ten Sohn Bruno von Braunschweig versprochen
1212 Hochzeit mit Bruno von Braunschweig und übernahme der Handelsbeziehungen zwischen Lüneburg und Schwerin
1215 Übertragung der Verwaltung der Länderreien Bruno von Braunschweig
1217-1221 Verwaltung der Ländereien und der Handelsbeziehungen

Elke

Name: Thorin von Borch

Rang und Kurzbeschreibung:

Sergeant - Jugendbeauftragter - Jungendwaffenmeister (Stellvertreter des stellvertretenen Waffenmeisters)

Voll gerüsteter Kämpfer in Ausbildung, Zieht junge Damen an wie süßer Honig Bienen, ist ein gelehrsammer Schüler mit einem Faible fürs orientalische und Waffen aller Art

Biografie:

Mein Name ist Thorin von Borch. Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1205. Wie mein Name dem ein oder anderen vielleicht schon zeigt, bin ich kein gewöhnlicher Bauernspross oder dass Kind eines Spielzeugmachers, nein ich war der jüngste Sohn des Hauses Borch. Da ich als jüngster wenig Aussicht hatte einmal den Sitz meines Vaters zu erlangen und Graf oder dergleichen zu werden, begann ich also schon früh die Dinge zu lernen, die man können muss um ein Ritter zu sein. Dies bedeutete vor allem jeden Tag aufs neue das Üben mit meinem Schwert, was mir vom ersten bis zum heutigen Tage immer eine große Freude macht. Auch lernte ich zu reiten und zu Schwimmen, wie es sich gehörte. Beim Minnesang jedoch gestand ich mir schon früh ein, dass ich gerade dazu kein Talent hatte. Desweiteren begeisterte ich mich als einziger meiner Brüder auch für das Rechnen, Schreiben und Lesen, womit ich hin und wieder ganze Stunden zubrachte. Währenddessen vergaß ich, wer ich war. Alleine in meinem Gemach oder einer anderen einsamen Kammer, in der ich mich Büchern widmete, die von fernen Ländern erzählten mit Gewürzen wie wir sie nicht einmal in der großen Burgküche hatten, von Gewändern aus Stoffen die selbst die Kleidertruhe meiner Mutter nicht kannte und einem Reichtum, der dem meines Vaters mehr als bei weitem übertraf. Ebenso las ich aber auch von den großen Kreuzrittern. Tapfere Männer die unter dem Kreuze für Gott und Jesus kämpften und eine Weisheit besaßen, von der unser Priester um viele Längen entfernt waren, und nicht selten träumte ich, dass ich einer dieser Männer wäre.

Als ich älter wurde, begann ich mich auch anderen Dingen im Leben zu widmen. Zum Glück für mein Äußeres verfiel ich nicht dem Essen und Alkohol wie der ein oder andere meiner Brüder. Ich behielt es bei, jeden Tag zu reiten und mich im Schwertkampf zu üben. So ward ich bald ein stattlicher junger Mann, der aufgrund seines Aussehens hin und wieder auch einem Mädchen länger im Kopf blieb, was ich, wie ich zu meinem Nachteil zugeben muss, auch bei so mancher Situation ausnutzte. So berauscht von allerlei neuen Eindrücken vergaß ich vieles, was in meiner Kindheit großen Wert hatte, wie etwa einen imaginären Drachen durch den Burghof zu jagen und derlei Dinge. Doch eins blieb mir immer im Sinn, und zwar mein inniger Wunsch einmal ein Kreuzritter zu sein.

So schien das Schicksal zu wollen, das sich dieser Wunsch erfüllte. Denn schon bald kam ein Ritter an unsere Burg, welcher viel über das Heilige Land zu berichten wusste und sich uns später als Kreuzritter zu erkennen gab. Er war aber nicht irgendeiner dieser Ritter, er war ein Templer. Einer jener Ordensritter, die großen Ruhm auf dem Schlachtfeld erlangt hatten, die eine wahre Ordensarmee bildeten und auch politisch eine sehr starke macht hatten. Noch in derselben Nacht beschloss ich mit ihm zu gehen. So kamen wir bald in ein Ordenshaus, in dem ich eingekleidet wurde und ich wurde in die Regeln der Templer eingeführt. Ich beschloss aber, nicht das Weiß eines Ritters zu tragen, dass mir ja laut meiner adeligen Geburt zustünde, sondern das Schwarz eines Sergeanten, da ich mich nicht Sündenlos genug fühlte, um ein wahrer Ritter unter Gottes Kreuz zu werden. Also brach ich als Dienender Bruder mit dem Rest jener auf ,die aus unserer Komthurei in das Heilige Land zogen. Den ersten Dämpfer des Hochgefühls meiner Mitbrüder erhielten wir während der Reise auf dem Schiff, auf dem wir lange zusammengequetscht beieinander saßen und vor uns hinstarrten, doch dieses Übel verging und wir kamen an Land.

Als ich nach langer Reise von unserem Schiff in den Hafen einer Stadt stieg und zum ersten Mal im heiligem Land stand, begannen meine Tränen zu fließen, doch waren es keine Tränen der Trauer sondern der Freude, endlich meine Reise beendet zu haben und der tiefem Demut vor Gott.Auf meinem Weg hatte ich vieles gesehen und erlebt, das manch einer nie sehen würde und unglaublich war, so begann ich mein Leben in dieser neuen Welt. Da ich der schnellste unserer Einheit war, wurde ich oft als Späher eingesetzt und aufgrund meiner Fähigkeit zu lesen und schreiben kombiniert mit den Sprachen, die ich in meiner Heimat gelernt hatte, war ich oft als Übersetzter und dergleichen tätig. Daraus resultierte, das ich viel über mein Gegenüber lernte. Da wir hin und wieder auch in fremden Städten etwas Freizeit gewährt wurde, schlenderte ich oft über die Märkte dieses fremden Ortes. Ich erwarb hier das eine und dort das andere Stück, das ich zu meiner Rüstung, meinen Waffen oder meiner Ausrüstung hinzufügte so das ich bald nicht mehr wie der normale Templersergeant aussah. Dieses aber wiederum vereinfachte meine Aufgabe als diplomatischer Gehilfe unseres Komthurs als auch die des Spähers, da ich über verbesserte Rüstungsteile sowie Waffen verfügte, die ein einfacheres und lautloseres vorankommen ermöglichten. Ebendies sollte mir später das Leben retten.

Als wir erneut Auszogen, um ein Landstrich zu erkunden, in dem es von allerlei Gesindel und Dieben nur so wimmelte, wurden wir von einer großen Horde Räuber angegriffen, die zahlenmäßig weit überlegen waren. Dennoch formierten wir uns zum Angriff und mit dem Schlachtschrei“ Deus lo Vult!“ stieß ich mit einigen meiner Gefährten in die feindlichen Linien. Wir schlugen uns tapfer, wurden letztendlich aber dennoch überrannt und besiegt. Da ich durch einen Schlag ohnmächtig wurde, hielt man mich für tot. Als ich wieder wach wurde, musste ich feststellen, dass der Kampf vorbei war und meine Einheit vernichtet war. Auch von den Feinden fehlte jegliche Spur und so begann ich durch die Wüste zu wandern, in der Hoffnung auf irgendeine lebende Seele zu treffen, doch irgendwann überwältigte mich die Hitze und ich verlor erneut das Bewusstsein.

Als ich das nächste mal erwachte, beugte sich ein Mann mit braunem Haar und Bart über mich. Auch er trug das rote Kreuz der Templer auf einem schwarzen Wappenrock. Hinter ihm stand ein großer schwarzhaariger Mann, der allerdings einen Wappenrock trug, der vielleicht einmal Weiß gewesen war, nun aber vom Wüstenwind eher bräunlich gelb wirkte, außerdem trug er keine rotes, sondern ein schwarzes Kreuz. Ich hörte wie der Sergeant auf den Namen Mark reagierte, der Deutschordensritter wurde Ottomar genannt. Sie brachten mich zu ihrem Komtur, nachdem sie mir auf die Beine halfen. Dieser stellte sich als Odo von Rosenberg zu Löwenau vor und als er meine Geschichte gehört hatte, fragte er mich ob ich mich seinem Gefolge von Templern anschließen wolle. Ohne lange nachdenken zu müssen bejahte ich. Schnell stellte man mich dem Rest der Templer vor. Sofort merkte ich, was ich an diesen Männern hatte, die füreinander eintraten und Teil von ihnen zu sein erfüllte mich mit Stolz. Sobald ich wieder Reiten konnte, gab man mir ein Pferd. Schon bald ritt ich inmitten der Templer, die bis heute meine Brüder sind und streite an ihrer Seite für Gottes gerechte Sache und sehe beglückt auf jeden Tag, den ich mit diesen Menschen verbringen darf.

Thorin

Name: Johann von Angaria

Rang und Kurzbeschreibung:

Biografie:

Johann von Angaria
Geboren wurde ich ziemlich genau um das Jahr 1200 im Heiligen Römischen Reich, in der Provinz Angaria. Genauer gesagt, in der Grafschaft Ravensberg. Als Sohn eines Magisters der Grafen von Ravensberg, insbesondere Hermann II. von Ravensberg, und einer bürgerlichen Dame genoss ich eine Schulbildung die das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen enthielt. Außerdem nahm mein Vater mich oft mit auf die Burgen der Herren zu Ravensberg und ich wurde gut Freund mit einigen Knappen und Graf Hermann II., der mir das ein oder andere Mal die Ehre erwies, ihm beim abendlichen Mahl aufwarten zu dürfen. Infolge dessen wurde mir die Gunst gewährt, 2 Tage in der Woche mit den anderen Knaben das Waffenhandwerk zu erlernen.

Da mein Großvater, ein wahrer Hüne, ein aus Skandinavien eingewanderter Kriegs-Kleriker war, erfuhr ich auch viel Wissen über Religion, Frömmigkeit und Geschichte. Jedoch erläuterte er mir auch den Glauben unserer Vorfahren, den heidnischen Weg der Wikinger und Nordmänner.

Obwohl in jungen Jahren ein fleißiger und frommer Schüler, verlagerte sich mein Interesse in späteren Jahren, als ich zu einem jungen Mann wurde, mehr und mehr dem heidnischen Erbe meiner Ahnen. Zwar glaubte ich nach wie vor an Gott und das Christentum, dennoch vertrat ich eine ziemlich offene Sichtweise bezüglich anderer Religionen, und scheute mich nicht, dies auch offen kundzutun, da ich bedauerlicherweise hin und wieder ein loses Mundwerk zu haben pflegte. Natürlich konnte dies nicht lange gut gehen, und so wurde ich eines Tages vor ein Gericht geschleift und der Ketzerei beschuldigt.

Das Verfahren war zermürbend. Mir wurden mehr oder weniger immer dieselben Fragen gestellt, nur anders formuliert und die Worte wurden mir im Munde verdreht. Auch nach monatelanger Gefangenschaft wich ich nicht davon ab, zu sagen, dass jeder Mensch das Recht auf seinen eigenen Glauben habe. Unter normalen Umständen hätten diese Äußerungen relativ schnell zum Tode auf dem Scheiterhaufen geführt, aber die Umstände waren nicht normal. Denn zu jeder Gerichtssitzung war ein einflussreicher Komthur des Templerordens anwesend, der jede Verhandlung aufmerksam verfolgte und ein drohendes Todesurteil jedes Mal durch eine komplizierte Verfahrensfrage hinauszögerte.

Eines Tages, ich war 19 Jahre alt und bereits ein Jahr in Haft, besuchte mich besagter Komthur in meiner Zelle. Er sagte mir, dass den Richtern langsam die Geduld vergehe und er keine Möglichkeiten mehr habe, das ganze noch weiter hinauszuzögern, es sei denn, ich würde mich der Ketzerei schuldig bekennen und mich auf diese Weise jedweder Sorgen entledigen, oder mich für eine zweite Möglichkeit entscheiden.
Da ich mittlerweile der Gerichtssitzungen überdrüssig war und die gelegentliche Folter langsam ihren Tribut forderte, ich aber trotzdem nicht das größte Interesse daran hatte, frühzeitig das Zeitliche zu segnen, fragte ich ihn begierig nach der zweiten Möglichkeit.
Diese bestand darin, mich dem Templerorden unter seiner Komthurei anzuschließen und ihm auf dem nächsten Kreuzzuf zu folgen. Da ich mittlerweile nicht mehr in einer wirklich widerstandsfähigen Verfassung war und zudem Sorge um die Sicherheit meiner Eltern und meiner jüngere Schwester hatte, sollte ich wegen Ketzerei verurteilt werden, nahm ich nach kurzem Zögern das Angebot an.

Infolge dessen wurde ich freigelassen und man verlieh mir den Rang eines Sergeanten des Templerordens. Aus Dank darüber, dass er mir das Leben rettete und für die Sicherheit meiner Familie sorgte, schwor ich dem Komthur, dass ich ihm bis an die Tore der Hölle folgen würde.
Ein Jahr nach meiner Gefangenschaft schließlich wurde unsere Komthurei und noch viele andere ins Heilige Land beordert um im Zuge des fünften Kreuzzugs die Ayyubiden niederzuwerfen.
In Outremer angekommen, begann unsere Auftaktoperation mit einem Fiasko. In einem unwichtigen Scharmützel kamen viele meiner Brüder und auch unser Komthur ums Leben. Weniger durch Können als durch Glück überlebten ich und sechs weitere Ordensbrüder, mich eingeschlossen drei Sergeanten und vier Ritter. Auch was die Pferde anging hatten wir hohe Verluste zu beklagen. Am Leben waren noch zehn, aber nur vier waren in der Verfassung, diesen Ort zu verlassen und wir waren gezwungen, die anderen sechs Pferde von ihrem Leid zu erlösen. Aus Zorn über die hinterhältige Abschlachtung meiner Ordensbrüder schnitt ich den gefallenen Feinden die Hände ihrer Schwertarme ab und steckte sie in einen Sack, den ich an eines der Pferde band. Eigentlich hätte ich dafür getadelt werden sollen, aber keiner der überlebenden Ritter machte sich die Mühe und da ich die anderen beiden Sergeanten schon länger kannte und sie um mein sprunghaftes Wesen wussten, schauten sie nur schweigend zu. Vielleicht waren sie ebenso von Wut und Trauer geplagt wie ich selbst, nur vermochten sie, sich zu zügeln. Da uns das verweilen und traurig in die Gegend gucken nicht weiterbrachte, machten wir auf den Weg durch die Wüste, in der Hoffnung noch weitere Angehörige des Christenheeres zu finde.
Die Reise dauerte viele Wochen, und als das Wasser aus den Schläuchen schon längst verbraucht war und wir und unsere Pferde dem Verdursten nahe waren, glaubte ich im Hitzewahn auf der nächsten Düne einige weiß und schwarz gewandete Gestalten mit Kreuzen auf der Brust zu erblicken, Tempelritter, Sergeanten und, so mich mein Auge nicht in die Irre führte, einen Deutschordensritter...

Johann von Angaria

Name: Andreas

Rang und Kurzbeschreibung:

Gehört der kämpfenden Fraktion an

Narr oder Ritter? In seinem Ausschweifungen gerne mal brutaler Schlächter ganzer Armeen, nichtsdestotrotz schlägt er sich auch auf dem Kampffelde herrvorragend.

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Andreas

Name: Sandra

Rang und Kurzbeschreibung:

Schutzbefohlene

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Sandra

Name: Bernhard von Pelzstedt zu Flauschhausen am Kuschelsee zum Plüschberg

Rang und Kurzbeschreibung:

Gehört der kämpfenden Fraktion an

Biografie:

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Bärnie

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